Montage
Montage & Demontage im industriellen Bestand
Technische Unterstützung bei Demontage und Montage
HBNR unterstützt Unternehmen bei Demontage, Bestandsbewertung und montagebegleitender Umsetzung von Baugruppen, Dichtsystemen und Antriebskomponenten. Die Grundlage dafür ist langjährige operative Arbeit an Industrieanlagen im Bestand – von der Endmontage über Lager- und Dichtungswechsel bis zur Aufarbeitung kompletter Maschinengruppen.
Im Mittelpunkt stehen Aufgaben, bei denen vorhandene Zustände nicht nur handwerklich bearbeitet, sondern vor den nächsten Schritten auch technisch eingeordnet und verlässlich geklärt werden müssen.
Typische technische Themen
Lagerungen, WDR, Stopfbuchs-Packungen, O-Ringe, Gleitringdichtungen, Laufbuchsen, Kupplungen, Führungen sowie angrenzende Baugruppen und Einbausituationen.
Auch Demontage- und Montagebegleitung an Schleuderwerken, Schaufeln, Getrieben, Hauptwellenkomponenten, Messerköpfen, E-Motoren, Sicherheitsverriegelungen, Klappenmechaniken und Entleerbaugruppen.
Typische Einsatzsituationen
Montage- und Demontageunterstützung ist besonders dann sinnvoll, wenn bestehende Baugruppen im Rahmen von Instandhaltung, Umbau, Nachrüstung, Schadensbewertung oder technischer Überarbeitung aus- und wieder eingebaut werden müssen.
HBNR kennt diese Situationen unter anderem aus der Arbeit an Pflugschar- und Schaufelmischern, Vakuumtrocknern und Dosieranlagen – also überall dort, wo Einbausituationen beengt sind, ältere Bauzustände vorliegen oder angrenzende Komponenten bei der Umsetzung mit berücksichtigt werden müssen.
Bestandsbewertung und Vorbereitung
Vor der montagebegleitenden Umsetzung unterstützt HBNR bei der technischen Einordnung vorhandener Zustände, bei Sichtprüfung, Einpassung, Ausrichtung und Dokumentation relevanter Baugruppen.
Damit entsteht eine strukturierte Grundlage für Abstimmung, weitere Planung und technisch sinnvolle Arbeitsschritte.
Typische technische Randbedingungen
Im Bestand sind Demontage und Montage häufig mit abweichenden Einbausituationen, begrenzter Zugänglichkeit, älteren Bauzuständen, unvollständigen Unterlagen oder konstruktiv geänderten Schnittstellen verbunden.
Beispiel aus der Praxis
Praxisbeispiel
Technische Überarbeitung eines Industriemischers (Baujahr 1988): Demontage und Zustandsbewertung von Messerköpfen, E-Motoren und Schaufelsätzen. Sichtprüfung aller Lager, Dichtstellen und Passungen. Aufarbeitung der Einzelteile, vollständige Erneuerung aller Lager- und Elastomersätze. Anschließend Grundierung, Lackierung und Wiedermontage mit Probelauf – ruhiger Lauf, Vibration und Temperatur im zulässigen Bereich.
Parallel dazu: Entwicklung und Vormontage einer Wartungseinheit für die Messerkopf-Abdichtung sowie 3D-Scan und 3D-Druck eines fehlenden Lüfterflügels per Reverse Engineering.
Weitere Leistungen